„In die Nacht“

von Rudolf v. Waldenfels

Im neuesten Buch „In die Nacht“ erfährt der Ich-Erzähler, dass er nur noch kurz zu leben hat: Krebs, fortgeschrittenes Stadium. Er bricht zusammen. Doch dann, nach einer weiteren Operation, ist der Krebs überraschend verschwunden. Allerdings, so muss er bald feststellen, ist er zwar körperlich davongekommen, nicht aber seelisch. Diese Krise findet erst ein Ende, als er eines Herbstabends einen kleinen Rucksack schultert, sich robuste Schuhe anzieht – und in die Nacht hinauswandert.