„Fische im Trüben“

von Elli Unruh

Das Schicksal einer russland-deutschen Familie, die bis Ende der achtziger Jahre in der Sowjetunion, im südlichen Kasachstan lebte. Sie waren Nachfahren von Mennoniten, die einst von Katharina der Großen ins Zarenreich geholt wurden, um dort landwirtschaftliche Kolonien zu betreiben. Man taucht ein in eine faszinierende, ganz und gar andere Welt mit eigenen Lebensweisen, geprägt von familiären und religiösen Traditionen, aber auch von Erfahrungen mit Enteignung,
Verfolgung, Deportation und ständiger Überwachung durch die sowjetische Miliz und die "Bevollmächtigten"